Lösung
Der Alarm kommt herein, egal woher
LORVIS nimmt den Alarm über eine offene Schnittstelle entgegen. Jedes System, das einen HTTP-Aufruf absetzen kann, kann alarmieren – als JSON, als Formular oder in der Abfragezeichenkette. Für eigene Anbindungen gibt es zusätzlich eine dokumentierte Schnittstelle mit eigenen Schlüsseln.
Der Grundsatz
Eine Schnittstelle statt einer Liste
Eine Liste unterstützter Systeme ist ein Versprechen, das veraltet. Wer nicht darauf steht, ist draußen – und wer darauf steht, hofft, dass die Anbindung noch gepflegt wird.
LORVIS geht den anderen Weg: eine offene Schnittstelle, die nichts über die Gegenstelle voraussetzt. Sie bekommen eine eigene Adresse mit einem selbst gewählten Geheimnis und tragen sie in dem System ein, das Sie ohnehin betreiben. Alarmierungssoftware, Leitstellenkopplung, Alarmdisplay, eigenes Skript – die Schnittstelle unterscheidet sie nicht.
Damit hängt Ihre Alarmierung an keiner Zusage eines Dritten. Das ist kein Verzicht, sondern der belastbarere Aufbau.

Eingehend
So kommt der Alarm an
Drei Wege, weil nicht jedes System JSON kann.
- Als JSON
- Ein POST mit
Content-Type: application/json. Der übliche Weg für ein Alarmierungssystem oder ein eigenes Skript. - Als Formular
- Ein POST mit Formularfeldern. Für Geräte und Dienste, die kein JSON senden können.
- In der Adresse
- Ein GET mit den Feldern in der Abfragezeichenkette. Für Systeme, die nur eine URL aufrufen können – ein Alarmdisplay etwa.
Das Geheimnis wählen Sie selbst und senden es entweder als Feldsecret mit oder in der KopfzeileX-Lorvis-Secret. Es gehört zu Ihrer Organisation, nicht zu LORVIS – und es lässt sich jederzeit neu setzen, ohne dass jemand bei uns etwas tun muss.
Die Felder
Was übernommen wird
Je Angabe genügt eine Schreibweise. Was fehlt, bleibt leer.
| Angabe | Akzeptierte Feldnamen | |
|---|---|---|
| Stichwort | title, keyword, stichwort, alarmtext, subject | Pflicht |
| Meldung | text, message, notes, bemerkung, zusatz | |
| Anschrift am Stück | address, adresse, location, ort, einsatzort | |
| Straße | street, strasse | |
| Hausnummer | house_number, housenumber, hausnummer | |
| Postleitzahl | postal_code, zip, zip_code, plz |
Pflicht ist allein das Stichwort – ohne es gibt es keinen Alarm. Alles andere ist willkommen, aber nicht nötig.
Liefern Sie die Anschrift zerlegt, wenn Ihr System das kann. Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort werden dann genau so übernommen. Kommt sie am Stück, zerlegt LORVIS sie selbst – das ist Raten, und Raten geht bei „Am Markt 1a" schief.
Nachvollziehbar
Sie sehen, ob er angekommen ist
Eine Schnittstelle, die schweigt, ist keine.
Im Portal steht ein Alarmprotokoll: welcher Alarm wann angekommen ist – und welcher abgewiesen wurde, mit Grund. Ein falsches Geheimnis sieht dort anders aus als ein fehlendes Stichwort.
Dazu eine Verbindungsprüfung. Sie lösen im anderen System einen Testalarm aus und sehen im Portal nach, ob er da war. Das ist der Unterschied zwischen „eingerichtet" und „es funktioniert" — und den will man vor dem ersten Einsatz kennen, nicht danach.
Welche Schleife auf welchem Fahrzeug ankommt, legen Sie fest. Nicht jedes Gerät muss jeden Alarm bekommen.
Eigene Anbindungen
Die Schnittstelle in die andere Richtung
Wer Daten aus LORVIS in ein eigenes System holen will, erzeugt im Portal einen Schlüssel. Die Schnittstelle ist dort vollständig beschrieben und lässt sich direkt ausprobieren — keine Beschreibung, die auf Anfrage per Mail kommt.
Der Schlüssel gehört Ihrer Organisation und sieht nur deren Daten. Das ist keine Einstellung, sondern die Bauweise: jeder fachliche Datensatz trägt seine Organisation, und die Trennung greift unterhalb jeder Abfrage.
Nachgefragt
Häufige Fragen
›Muss unser Alarmierungssystem etwas Bestimmtes können?
›Was, wenn wir gar kein Alarmierungssystem haben?
›Wer sieht das Geheimnis?
›Was passiert, wenn ein Alarm nicht ankommt?
Fragen dazu?
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