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LORVIS

Wo darf die Schere ansetzen?

Rettungsdatenblätter zeigen, wo Batterie, Gasgeneratoren, Hochvoltleitungen und Verstärkungen sitzen. In LORVIS werden sie nach Marke und Modell gesucht und öffnen sich auf dem Tablet – auch ohne Netz. Der Katalog wird nachts aktuell gehalten.

Der Zugriff

Marke, Modell, Baujahr

Erst die Marke – am Zeichen, wie es auf dem Kühlergrill steht, nicht am Schriftzug im Fahrzeugschein. Dann das Modell, dann das Baujahr. Mehr Schritte braucht es nicht; bei einer eingeklemmten Person zählt jede Handbewegung.

Ist am Fahrzeug nichts mehr zu erkennen, führt die Fahrgestellnummer zum Hersteller: Die ersten drei Zeichen sagen, wer es gebaut hat. Mehr sagt LORVIS dazu nicht – alles Weitere bräuchte eine Lizenz, und eine Vermutung hilft an der Einsatzstelle niemandem.

Fehlt ein Fahrzeug im Katalog, lässt es sich mit einem Griff anfragen, statt dass jemand daneben steht und nichts findet.

Die Rettungsdatenblätter nach Hersteller, mit Bildmarken und Anzahl je Marke
Aus der AnwendungErst die Marke – am Zeichen erkanntBeispieldaten – keine echten Einsatz- oder Objektdaten.

Was im Katalog steckt

Nicht nur Pkw

An einem Reisebus sucht niemand nach einem Kleinwagen, und ein Rettungsleitfaden für die ganze Marke ist etwas anderes als das Blatt zu einem Modell. Beides ist getrennt.

Fahrzeugklassen

Pkw, Lkw, Busse, Wohnmobile, Krafträder, Schiene und Luftfahrt – getrennt wählbar, mit der Anzahl je Klasse.

Rettungsleitfäden

Was für eine ganze Marke gilt, steht über den einzelnen Modellen. Bei einer Marke mit 166 Varianten ist das der Unterschied zwischen einer Liste und einer Auskunft.

Antrieb am Blatt

Verbrenner, Hybrid oder elektrisch – die erste Frage an einem verunfallten Fahrzeug steht am Eintrag, nicht erst im Dokument.

Baureihe und Variante

Der Katalog trennt „A3" von „A3 Sportback", dazu Bauform und Türzahl. Gleichnamige Varianten lassen sich auseinanderhalten.

Fahrgestellnummer

Die ersten drei Zeichen führen zum Hersteller, wenn am Fahrzeug nichts mehr zu lesen ist.

Blatt fehlt?

Direkt aus der Anwendung heraus anfragen – ohne Umweg über eine E-Mail, die jemand vergisst.

Der Grund

Warum das Blatt auf dem Gerät liegen muss

Ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person ist der Fall, in dem am wenigsten Zeit für Technik bleibt. Die Rettungskarte hinter der Sonnenblende ist oft nicht da, das Netz an der Bundesstraße oft auch nicht.

Deshalb liegt der Katalog auf dem Fahrzeug und wird nachts nachgeführt, wenn niemand ihn braucht.

Nachgefragt

Häufige Fragen

›Woher kommen die Blätter?
Aus einem Katalog, den LORVIS pflegt und nachts aktualisiert.
›Sagt mir die Fahrgestellnummer, welches Fahrzeug das ist?
Sie sagt den Hersteller – die ersten drei Zeichen sind weltweit vergeben. Modell und Baujahr daraus abzuleiten bräuchte eine Lizenz; LORVIS behauptet es deshalb nicht.
›Was, wenn ein Modell fehlt?
Es lässt sich direkt aus der Anwendung heraus anfragen.
›Braucht das viel Speicher auf dem Tablet?
Der Katalog ist der größte Einzelposten auf dem Gerät. Die Bereitschaftsanzeige prüft deshalb auch den freien Speicher.

Das Modul dazu

Rettungsdatenblätter – eines der drei frei wählbaren Zusatzmodule, sonst 12 € je Gerät und Jahr. Auf der Modulseite steht, was es tut, was es im Dienst ändert und für welche Organisation es gedacht ist.

Fragen dazu?

Testen Sie LORVIS 30 Tage mit vollem Funktionsumfang – oder lassen Sie sich das System in einer halben Stunde zeigen.