30 Module, einzeln erklärt
LORVIS besteht aus 30 Modulen, und 25 davon sind in jedem Tarif enthalten – auch im günstigsten. Den Unterschied machen fünf Zusatzmodule; drei davon sind im Tarif Basis frei wählbar. Jedes Modul hat hier seine eigene Seite: was es tut, was es im Dienst ändert und für welche Organisation es gedacht ist.
Der Umfang
In jedem Tarif enthalten
25 der 30 Module – auch im Tarif Basis, ohne Aufpreis.
- AlarmquelleAlarme aus dem vorhandenen System übernehmen.
- ChecklistenStandardeinsatzregeln und Handreichungen zum Abarbeiten.
- DatenfreigabeBestände bündeln und gezielt an Nachbarorganisationen freigeben.
- DokumenteFeuerwehrpläne, Laufkarten und Übersichten in Ordnern.
- EinsätzeEinsatzverlauf, Kräfte und Meldungen – auch im Funkloch.
- EinsatzleiterwikiNachschlagewerk für die Einsatzstelle – auch im Funkloch, mit Quellenangabe.
- EinsatzübersichtAlle laufenden Einsätze auf einen Blick.
- Fahrzeuge und MaterialFahrzeuge mit Status und Standort – dazu das Material: welches Fahrzeug oder welcher Lagerort führt welches Gerät.
- FormulareEigene Formulare ausfüllen und später übertragen lassen.
- GefahrgutUN-Nummer, Gefahrzettel, Klasse im Klartext und erste Maßnahmen.
- KarteOffline-Karte mit eigenen Punkten und umschaltbaren Ebenen.
- KontakteAnsprechpartner, Schlüsselinhaber und Versorger mit allen Rufnummern.
- LARDIS:ONEnur onlineFunkrufgruppe, Status und Ruf aus LARDIS:ONE Connect anzeigen und zurücksenden.
- ObjekteSchwerpunktobjekte mit Plänen, Kontakten und Anfahrt.
- PatientenSichtungskategorien und Verbleib beim Massenanfall.
- PegelüberwachungPegel im Blick: Schwellen, Alarm und Entwarnung per E-Mail.
- PersonalKräfte, Qualifikationen und eigene Informationsseiten.
- PZC – PatientenzuweisungVoranmeldung in der Klinik: Indikation, Alter und Dringlichkeit ergeben den Code.
- SperrungenBaustellen und gesperrte Abschnitte – im Portal gepflegt, im Fahrzeug vor der Anfahrt.
- Standortplanungnur onlineErreichungsgrad nach Hilfsfrist rechnen und Standorte durchspielen.
- StartseiteLage, Wetter, Sperrungen und Hinweise auf einen Blick.
- WasserförderstreckeFörderstrecken auf der Karte einzeichnen – Pumpenabstand, Pumpen- und Schlauchzahl werden berechnet.
- WasserversorgungHydranten, Saugstellen und Zisternen mit Nennweite und Ergiebigkeit.
- Web-Inhaltenur onlinePegelstände, Warnkarten und Fachportale – die Seiten, die im Einsatz gebraucht werden.
- WhiteboardLageskizze mit taktischen Zeichen nach DV 102.
Der Umfang
Zusatzmodule
Drei davon sind im Tarif Basis frei wählbar, jedes weitere kostet 12 € je Gerät und Jahr – die Drohne 25 €. Im Tarif „Alle Module" sind sie alle dabei.
- AtemschutzüberwachungTrupps, Drücke und Rückzugsdruck nach FwDV 7.
- DrohneDer Einsatzabschnitt Luft: Missionen, Flüge, Suchsektoren, Flugbuch und Luftlage – mit Livebild.
- RettungsdatenblätterDer Katalog nach Hersteller und Modell – auch im Funkloch.
- RettungsdienstEinsatzdokumentation für Rettungsdienst, First Responder, HvO und Sanitätsdienst: neun Schritte, Vitalwerte, Maßnahmen, Übergabe.
- WarndurchsagenLautsprecherdurchsagen planen, abfahren, nachweisen.
Der Preis
Was der Umfang kostet
Abgerechnet wird je Gerät und Jahr. Der Tarif Basis enthält 25 der 30 Module und drei frei wählbare Zusatzmodule; jedes weitere kostet 12 € je Gerät und Jahr – die Drohne 25 €. Im Tarif „Alle Module" sind sie alle dabei.
Je mehr Geräte, desto günstiger das einzelne. Für einen ganzen Landkreis gibt es einen Rahmenvertrag nach Einwohnerzahl statt nach Geräten.
In der Praxis
Je Gerät entscheiden
Module werden nicht nur für die Organisation freigeschaltet, sondern je Gerät. Das Tablet im Löschfahrzeug zeigt Karte, Objekte, Gefahrgut und Rettungsdatenblätter – der Arbeitsplatz auf dem Einsatzleitwagen zusätzlich Abschnitte, Lagebild und die Übersicht über alle laufenden Einsätze. Das Gerät im Stab wieder etwas anderes, das First-Responder-Fahrzeug die Einsatzdokumentation und die Voranmeldung.
Das hat zwei Gründe. Der erste ist Übersicht: Wer im Einsatz vier Kacheln sieht statt dreißig, findet die richtige schneller. Der zweite ist Datenschutz: Ein Gerät, das keine Patienten erfasst, braucht auch keine Patientendaten.

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