Über uns
Aus dem Ehrenamt heraus gebaut
LORVIS entsteht dort, wo es gebraucht wird: bei den Einsatzkräften selbst. Der Name steht für Lage-, Objekt- und Rettungsdaten-Visualisierungs- und Informationssystem – und trägt zwei weitere Bedeutungen, die nicht in eine Überschrift passen.
Herkunft
Der Name
Die offizielle Lesart ist ein Backronym:Lage-, Objekt- und Rettungsdaten-Visualisierungs- und Informationssystem. Sperrig, aber es beschreibt genau, was das System tut.
Die zweite Ebene ist lateinisch.lore – gesammeltes Wissen – und vis — Kraft. Wissen, das Kraft entfaltet. Das ist der Anspruch: nicht mehr Daten, sondern die richtige Auskunft im richtigen Moment.
Und die dritte kennen nur Feuerwehrleute. InfLORian steckt der Funkrufname der Feuerwehr, und VIS ist wieder die Kraft. Florians Kraft. Das ist keine offizielle Lesart – aber es ist die, die im Gerätehaus hängen bleibt.

Der Anlass
Warum es LORVIS gibt
Weil das Wissen, das im Einsatz zählt, meistens vorhanden ist — nur nicht dort, wo es gebraucht wird. Der Feuerwehrplan liegt im Ordner im Gerätehaus. Die Hydrantenkarte ist von 2011. Die Rufnummer des Schlüsselinhabers steht auf einem Zettel im Handschuhfach.
Und die Anwendungen, die das lösen wollen, setzen fast alle voraus, dass ein Netz da ist. Im Keller, in der Tiefgarage, im Waldstück ist es das nicht.
LORVIS geht deshalb von der anderen Seite an die Sache heran: Alles liegt auf dem Fahrzeug. Die Verbindung ist das Extra, nicht die Voraussetzung.
Die Haltung
Der Anspruch
LORVIS soll das können, was Einsatzkräfte im Einsatz brauchen — und ausdrücklich nicht das, wofür es schon Systeme gibt. Keine Alarmierung, keine Disposition, kein Ersatz für die Leitstelle.
Diese Abgrenzung ist keine Bescheidenheit, sondern eine Entscheidung: Wer nichts ablösen muss, kann anfangen, ohne vorher einen laufenden Prozess umzustellen.
Entwickelt und betrieben wird LORVIS in Deutschland. Die Einsatzdaten liegen auf eigener Infrastruktur in Frankfurt am Main und verlassen die EU nicht.
Fragen dazu?
Testen Sie LORVIS 30 Tage mit vollem Funktionsumfang – oder lassen Sie sich das System in einer halben Stunde zeigen.