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LORVIS

Woran als Nächstes gearbeitet wird

Auf dieser Seite steht, was für LORVIS geplant ist: die Abläufe von Katastrophenschutzstäben über Tage, die Hydrantenprüfung gemeinsam mit dem Wasserversorger und weitere, offiziell angebundene Alarmquellen. Nichts davon ist heute verfügbar, nichts davon ist bestellbar, und kein Termin steht fest. Bei jedem Vorhaben steht daneben, was heute schon geht. Zwei frühere Vorhaben – der Arbeitsplatz am Schreibtisch und der Einsatzleitwagen mit mehreren Anzeigen – sind inzwischen umgesetzt und stehen weiter unten.

Woran Sie diese Seite messen können

Ein Plan ist keine Zusage

Keine Termine

Hier steht keine Jahreszahl. Auch „nächstes Jahr" wäre eine Zusage – und keine, die heute jemand halten könnte.

Nicht bestellbar

Kein Vorhaben von dieser Seite ist Teil eines Angebots. Was Sie heute bekommen, steht unter Alle Module.

Immer mit dem Ist-Stand

Bei jedem Punkt steht, was heute schon geht. Sonst liest sich eine solche Liste wie ein Produkt, das es noch nicht gibt.

Die Vorhaben

Drei Richtungen

In dieser Reihenfolge gedacht, nicht in dieser Reihenfolge zugesagt. Was ein zahlender Kunde dringend braucht, geht vor.

01 · Stab und Verwaltung

Für Katastrophenschutzstäbe und Kommunen

Ein Stab arbeitet anders als eine Einsatzstelle: Sichtung der Meldungen, Aufträge mit Fristen, Beschlüsse, ein Lagebild über Tage statt über Stunden. Dafür braucht es eigene Ansichten, nicht die des Fahrzeugs auf einem größeren Schirm.

Was heute schon geht

Die Führungsunterstützung ist da: Stabsfunktionen nach erweitertem Stabsmodell (Leiter des Stabes, S1 bis S16, Fachberater), Führungsstruktur mit Untereinsatzabschnitten, Schadenskonten, Bereitstellungsräume und Memo-Karte auf dem Lagedashboard, dazu Lagemeldung nach MELDEN, Whiteboard und Einsatzübersicht. Was fehlt, sind die Abläufe eines Stabes über Tage: Sichtung der Meldungen, Aufträge mit Fristen, Beschlüsse.

02 · Wasserversorgung

Hydranten prüfen – auch durch den Versorger

Die Prüfung eines Hydranten macht selten die Feuerwehr allein. Gedacht ist ein eigener Zugang für Stadtwerke und Wasserverbände: Prüfaufträge annehmen, Mangel melden, Fristen im Blick behalten – ohne dass jemand Listen hin- und herschickt.

Was heute schon geht

Jeder Hydrant trägt bereits Zustand und Datum der letzten Prüfung, dazu Durchfluss, Anschlüsse, Zugang, frostsicher und ganzjährig. Bestände lassen sich aus OpenStreetMap übernehmen und wieder ausgeben. Was fehlt, ist der Zugang für den Versorger und der Ablauf drumherum.

03 · Alarmierung

Weitere Alarmquellen, offiziell angebunden

Ziel ist, dass ein Alarm aus jedem verbreiteten System ohne Bastelei ankommt.

Was heute schon geht

Alarme kommen heute per Webhook an – aus DIVERA, FeuerSoftware, GroupAlarm und jedem anderen System, das einen senden kann – und per E-Mail direkt von der Leitstelle. Offizielle Anbindungen sind angefragt; bis eine bestätigt ist, steht hier nicht mehr als das.

Aus dem Ausblick

Was inzwischen umgesetzt ist

Diese beiden standen hier als Vorhaben. Heute sind sie Teil von LORVIS – mit den Grenzen, die dabeistehen.

Umgesetzt · Schreibtisch

Eine Anwendung für den großen Schirm

Geplant war: mehrere Einsätze nebeneinander, Karte und Verlauf gleichzeitig, Tastatur statt Daumen.

Auf einem PC oder Laptop mit Maus ist die Startseite ein Lagedashboard: beliebig viele benannte Dashboards aus Kacheln – Karte, Whiteboard, aktueller Einsatz, Verlaufsprotokoll, Führungsstruktur, Kräfteübersicht, Wetter, Warnungen –, frei angeordnet und im Vollbild. Karte und Einsatzverlauf stehen damit auf einem Schirm, Meldungen lassen sich in der Kachel eintragen. Die Kacheln lassen sich auch per Tastatur verschieben. Welche Einsätze gleichzeitig laufen, zeigt die Übersicht der Lage im Verbund; nebeneinander als Kacheln gibt es mehrere Einsätze nicht.

Führungsunterstützung

Umgesetzt · Einsatzleitwagen

Der ELW mit mehreren Anzeigen

Geplant war: auf einem Schirm die Karte, auf dem zweiten Abschnitte und Einsatzmittel, auf dem dritten die Atemschutzüberwachung – jeder für sich bedienbar, alle auf demselben Stand.

Jeder Schirm zeigt, was er soll: ein Lagedashboard mit Karte, eines mit Führungsstruktur, Kräfteübersicht und Verlaufsprotokoll, die Atemschutzüberwachung auf ihrer eigenen Seite. Mehrere Fenster auf demselben Rechner bleiben auf einem Stand, ohne auf den nächsten Abgleich zu warten; zwischen Geräten gleicht LORVIS über den Server ab, bei der Atemschutzüberwachung binnen rund 15 Sekunden. Ein Dashboard lässt sich mit der Organisation oder einzelnen Einheiten teilen. Die Atemschutzüberwachung ist keine Kachel, sondern füllt ihren Schirm selbst.

Atemschutzüberwachung

Nachgefragt

Häufige Fragen zum Ausblick

›Kostet das später extra?
Neue Module fallen in den Tarif „Alle Module", ohne dass dort jemand nachbucht – auch die, die es heute noch nicht gibt. Und der größte Teil des Katalogs ist ohnehin in jedem Tarif enthalten: Extra kosten heute nur Atemschutzüberwachung, Drohne, Rettungsdatenblätter, Rettungsdienst und Warndurchsagen.
›Können wir ein Vorhaben vorziehen lassen?
Fragen Sie. LORVIS wird von einer Person entwickelt, die Prioritäten sind nicht in Stein gemeißelt, und eine Organisation mit einem konkreten Bedarf wiegt mehr als eine Idee auf einer Liste. Eine Zusage bekommen Sie nur schriftlich und nur, wenn sie hält.
›Was, wenn wir uns auf eines davon verlassen?
Dann verlassen Sie sich bitte nicht darauf. Entscheiden Sie anhand dessen, was heute läuft – und testen Sie es 30 Tage, bevor Sie sich binden.
›Warum steht das überhaupt öffentlich hier?
Weil die Alternative ist, dass es im Vertriebsgespräch mündlich gesagt wird und niemand später nachlesen kann, was genau versprochen war. Geschrieben ist es überprüfbar.

Fehlt Ihnen etwas, das hier nicht steht?

Dann ist das die nützlichste Nachricht, die wir bekommen können. Ein Bedarf aus dem Dienstbetrieb wiegt mehr als eine Idee am Schreibtisch.