AAO
Die AAO legt fest, welche Einsatzmittel bei welchem Stichwort alarmiert werden. Sie ist die Übersetzung von „was ist passiert" in „wer fährt".
Alarm- und Ausrückeordnung
Sie liegt bei der Leitstelle und im Alarmierungssystem – nicht in einem Nachschlagewerk. Ein System, das die AAO ändert, greift in die Alarmierungskette ein.
Aufgestellt wird die AAO vom Träger der Feuerwehr, abgestimmt mit der Leitstelle, die sie anwendet. Sie verknüpft Einsatzstichworte mit Fahrzeugen und Einheiten, oft abgestuft nach Ort oder Objekt. Ein Stichwort für einen Gebäudebrand löst damit in einer Ortschaft andere Kräfte aus als in einem Gewerbegebiet mit Sonderobjekten.
Eine AAO ist Planung vor dem Einsatz. Sie ersetzt nicht die Lagebeurteilung an der Einsatzstelle: Was die Einsatzleitung vor Ort vorfindet, führt zur Nachforderung oder zum Abbestellen von Kräften. Deshalb gehören AAO und Lagemeldung zusammen – die eine schickt die ersten Kräfte, die andere die nächsten.
Zur AAO gehören oft auch Regeln für besondere Zeiten und Lagen – etwa eine verstärkte Alarmierung, wenn tagsüber erfahrungsgemäß weniger Einsatzkräfte verfügbar sind. Wie fein sie abgestuft ist, entscheidet der Träger; eine sehr feine AAO ist genauer, aber schwerer zu pflegen.
In LORVIS
LORVIS ändert die AAO nicht und alarmiert nicht. Es nimmt den Alarm aus dem vorhandenen System entgegen und öffnet im Fahrzeug Objektwissen, Plan und Wasserversorgung zur Einsatzadresse.
Modul: Alarmquelle · ausführlich: Schnittstellen
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