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LORVIS

Löschwasser­entnahme­stelle

Eine Löschwasserentnahmestelle ist jede Stelle, an der die Feuerwehr Löschwasser entnehmen kann – Unter- und Überflurhydranten, offene Gewässer mit Saugstelle, Löschwasserbehälter und Zisternen.

Hydrant, Saugstelle oder Zisterne

Die Position allein hilft wenig. Entscheidend sind Nennweite, Ergiebigkeit und der geprüfte Zustand – mit Datum.

Für die Planung wird zwischen Grundschutz und Objektschutz unterschieden. Der Grundschutz ist die Löschwasserversorgung eines Gebiets, für die in der Regel die Gemeinde zuständig ist; den Objektschutz verlangt ein einzelnes Objekt mit erhöhtem Bedarf. Als technische Grundlage für die Menge, die aus dem Trinkwassernetz bereitgestellt werden kann, dient häufig das DVGW-Arbeitsblatt W 405.

Unabhängige Entnahmestellen wie Löschwasserbehälter, Teiche oder Brunnen gewinnen dort an Bedeutung, wo das Trinkwassernetz die benötigte Menge nicht liefert. Wer sie nutzt, braucht die Saugstelle, eine befahrbare Zufahrt und die Angabe, wie viel Wasser sie tatsächlich hergibt.

An offenen Gewässern und Teichen ist die Saugstelle der entscheidende Punkt: Sie muss erreichbar sein, genug Wassertiefe haben und auch im Winter nutzbar bleiben. Genormte Hinweisschilder kennzeichnen Entnahmestellen, damit sie auch im Dunkeln gefunden werden.

Grundlage: DVGW-Arbeitsblatt W 405 (Löschwasser aus der öffentlichen Trinkwasserversorgung)

In LORVIS

Im Modul Wasserversorgung werden Hydranten, Saugstellen, Zisternen und weitere Entnahmestellen mit Nennweite, Ergiebigkeit, Zustand und Prüfdatum gepflegt. Im Fahrzeug stehen sie auf der Karte, auch ohne Netz.

Modul: Wasserversorgung · ausführlich: Hydrantenkarte offline

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